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Südsudan: Lepra-Kranke brauchen dringend Hilfe!

Lepra – die schlimme Seuche der Ärmsten! 

Den Namen kennen noch viele: Lepra. Es ist die Krankheit der Ärmsten. Die Betroffenen müssen mitansehen, wie ihre Körperteile verwesen. Diese Menschen werden aus Angst oft auch noch verstoßen. Lazarus-Krankheit nannte man sie früher, nach dem Schutzheiligen der Leprakranken. Wer befallen war, wurde in die Vorstädte vertrieben. So heißen noch heute Städte in Italien und Frankreich San Lazzaro oder Saint Lazare. So schlimm die Krankheit ist, man kann sie heilen und verhindern!

Verstümmelt, manche sogar verstoßen – aber nicht ganz ohne Hoffnung. So geht es den 4.900 Kranken, die hier Hilfe suchen. Mit Medikamenten lässt sich die Krankheit aufhalten und verhindern. Mit stärkenden Mahlzeiten können wir den Hunger der Kinder stillen. Bitte helfen Sie heute mit. Die Lepra- Station braucht dringend unsere Unterstützung!

Viel los – und viel Leid!

Nur ein paar Kilometer außerhalb der Stadt Rumbek hilft die Lepra-Station den betroffenen Familien. Ursprünglich war sie für rund 500 Menschen gedacht. Aber weil sich viele Kranke zuvor versteckt hatten, ist der Bedarf letztlich viel größer. Mittlerweile suchen rund 4.900 Erkrankte in der Station Hilfe.

Hier werden ihre Wunden versorgt. Hier bekommen die Menschen die notwendigen Medikamente, um die Krankheit aufzuhalten. All das, solange der Vorrat reicht. Darum ist unsere Hilfe heute so wichtig! 

Wir helfen auch den verunsicherten Kindern!

Wer mit einem verstümmelten, kranken Körper leben muss, kann sich nur schwer selbst versorgen. Wie soll man ohne Hände arbeiten? Wie mit kranken Beinen das Feld bestellen? Und mit einem Kind wird es noch schwieriger! Daher werden in der Lepra-Station die Kinder mit stärkenden Mahlzeiten versorgt und in ihrer Entwicklung unterstützt. Sie brauchen jemanden, der ihnen beisteht – sie sind die Schwächsten und haben noch ein ganzes Leben vor sich.

Vorsorge als Alltagstraining!

Medikamente und Mahlzeiten helfen. Um auch langfristig vorzubeugen, gibt es Hygiene-Schulungen im Alltag. Denn auch damit lässt sich die Ausbreitung von Lepra gut bekämpfen. So wie hier bei einer Schulung fürs Händewaschen.

Doch Wasser ist nicht überall selbstverständlich. In der Region muss man oft mit den kleinsten Wasserstellen auskommen.

Noch ein wichtiges Ziel wird mit diesen Schulungen erreicht: Durch die Aufklärung werden Lepra- Kranke nicht mehr verstoßen und können in ihrem vertrauten Umfeld bleiben.

Bitte helfen Sie den Ärmsten in dieser Lepra-Station!

Jede Spende zählt! Bitte machen Sie diese Hilfe möglich!